Holzfeuchte messen mit Holzfeuchtemessgeräten
Holz - ein vielseitig nutzbarer Werkstoff. Ob als Balken, Brett oder Scheit, in jedem dieser Holzformen steckt ein Feuchtigkeitsgehalt, der über die Stabilität oder den Heizwert entscheidet. Ein GANN-Holzfeuchtemessgerät liefert Klarheit über die Holzfeuchte - schnell & zuverlässig.
Holzfeuchte MessgeräteAnwendungsfälle
In diesem Bereich finden Sie Handmessgeräte zur Messung von Schnittholz (bis 180 mm Stärke), Spanplatten, Furnieren, Holzfaserdämmstoffen, Hackschnitzeln und ähnlichen Schüttgütern. Ein breites Spektrum von Mess-Elektroden unterstützt Sie bei der jeweiligen Messaufgabe.
16 Holzfeuchte Messgeräte
Keines unserer Produkte ist mit der ausgewählten Methodenkombination einsetzbar.
Filter anpassenAnwendungsfälle im Bereich Holzfeuchte
Feuchtemessung in Spänen, Holzwolle, Holzwolleballen, Furnierstapeln und Schüttgütern
Holzfeuchte Messgeräte von GANN - Ihre Vorteile
- Qualität & Präzision: Exakte Messwerte mit GANN Feuchtigkeitsmessgeräten für Heimwerker, Handwerker und Profis.
- Viele GANN-Holzfeuchte-Messgeräte können auch multifunktional eingesetzt werden: Zur Messung der Holzfeuchte, Baufeuchte, Luftfeuchte.
- Benutzerfreundlich & robust: GANN Messgeräte zur Holzfeuchte sind für den täglichen Einsatz gebaut.
- Nachhaltigkeit durch Reparaturfähigkeit: GANN Messgeräte müssen bei einem Defekt nicht komplett ausgetauscht werden, sondern können in unserem Werk repariert werden.
Wie funktioniert ein Gerät für die Holzfeuchtemessung eigentlich genau?
Bei unseren GANN-Holzfeuchtemessgeräten kommt eines von zwei Verfahren zum Einsatz:
- Widerstandsmessung (mit Elektroden):
Hierbei misst das Gerät den elektrischen Widerstand zwischen zwei Metallstiften. Je feuchter das Holz, desto besser leitet es – und desto niedriger der Widerstand. Dieses Verfahren liefert sehr präzise Werte, indem die Elektroden in das Holz eingebracht werden. - Kapazitive Messung (pinless):
Diese Messgeräte arbeiten berührungslos und messen die Feuchtigkeit über elektromagnetische Wellen. Das Holz bleibt beim Messvorgang unversehrt.
Für wen lohnt sich ein Holzfeuchtemessgerät?
Ganz sicher sind Geräte für die Messung der Holzfeuchte besonders hilfreich für Profis, die tagtäglich mit dem Werkstoff Holz und dessen Eigenschaften konfrontiert sind, wie:
- Schornsteinfeger, um die Vorgaben der 1. BImSchV einzuhalten (z. B. < 20 % Restfeuchte bei Brennholz)
- Bauherren und Sanierer, die Bauholz, Dachstühle oder Trockenestriche auf Restfeuchte prüfen
- Holzverarbeiter, um Schäden durch Quellen, Schwinden oder Verziehen zu verhindern
Ebenso kann ein GANN-Holzfeuchtemessgeräte sehr gute Dienste für ambitionierte Heimwerker oder Kaminliebhaber leisten, die wissen wollen, ob das zu verwendende Baumaterial oder das Brennholz wirklich trocken ist.
Qualität hat einen Namen: GANN Mess- u. Regeltechnik GmbH
- Hergestellt in Deutschland: Alle Geräte werden am Standort bei Stuttgart gefertigt
- Präzision, Messgenauigkeit & Zuverlässigkeit: Für Heimwerker, Handwerker und Profis
- Vielseitige Anwendungsbereiche: Messgeräte für Feuchtigkeit, Temperatur und Strömung
- Familienunternehmen: gegründet im Jahr 1931
- Lange Lebensdauer & Reparaturfähigkeit der Geräte
Häufige Fragen
Kann ein Holzfeuchtemessgerät auch für Wände verwendet werden?
Ein Holzfeuchtemessgerät kann grundsätzlich nicht für Wände genutzt werden. Es gibt Kombi-Geräte, die sowohl Materialkennlinien für Holz als auch für mineralische Baustoffe besitzen. Reine Holzfeuchtemesser sind auf die elektrischen Eigenschaften von Holz ausgelegt und liefern bei Mauerwerk deshalb oft unzuverlässige oder schwer interpretierbare Werte.
Wie genau ist ein Holzfeuchtemessgerät?
Häufig wird der Begriff "Auflösung" mit Genauigkeit verwechselt oder gleichgesetzt. Dies ist falsch. Eine hohe Auflösung bedeutet nicht automatisch eine hohe Genauigkeit. Die Genauigkeit eines Holzfeuchtemessgeräts hängt stark von dessen Bauart und Qualität ab. Professionelle Geräte wie Geräte der Firma Gann sind mit einem hochwertigen Messverstärker ausgestattet und erreichen Genauigkeiten von ±0,5 Prozentpunkten (Hydrometten) und ±1 Prozentpunkten (Hydrometten der Kompaktklasse) in Abhängigkeit des Messbereichs. Diese liefern damit sehr präzise Ergebnisse – auch im Bereich niedriger Holzfeuchten, wie sie im Möbel- oder Baubereich entscheidend sind. Günstige Baumarktgeräte dagegen weisen häufig deutliche Abweichungen auf und eignen sich eher zur groben Orientierung. Für exakte Messergebnisse spielt neben der Gerätetechnik auch die richtige Anwendung eine entscheidende Rolle: Die Holzart muss korrekt eingestellt, die Temperatur berücksichtigt und an einer geeigneten Messstelle gemessen werden. Vor allem Messungen an der Stirnseite, in Rissen oder an ungespaltenen Oberflächen führen leicht zu verfälschten Ergebnissen.
Was misst ein Holzfeuchtemessgerät?
Ein Holzfeuchtemessgerät misst den absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Holzes, ausgedrückt in Gewichtsprozent. Dieser Wert beschreibt, wie viel Wasser im Verhältnis zum vollständig getrockneten Holz enthalten ist. Die meisten handlichen Messgeräte arbeiten über den elektrischen Widerstand zwischen zwei Metallspitzen: Je feuchter das Holz ist, desto besser leitet es Strom und desto niedriger ist der gemessene Widerstand. Einige Geräte nutzen statt der Widerstandsmessung ein kapazitives Verfahren, bei dem die Feuchte ohne Einstich über ein elektrisches Feld bestimmt wird. Für verlässliche Ergebnisse sollte Brennholz immer an einer frisch gespaltenen Innenfläche gemessen werden, da die äußere Rinde oft deutlich trockener ist und falsche Werte liefert.
Wie funktioniert ein Holzfeuchtemessgerät?
Ein Holzfeuchtemessgerät funktioniert, indem es entweder den elektrischen Widerstand oder die dielektrischen Eigenschaften des Holzes erfasst. Geräte mit Messspitzen führen Strom zwischen zwei Elektroden ein, die in das Holz eingeschlagen werden. Da trockeneres Holz einen höheren elektrischen Widerstand besitzt und feuchteres Holz den Strom besser leitet, kann das Gerät daraus den Feuchtigkeitsgehalt berechnen. Kapazitive Messgeräte erzeugen ein elektromagnetisches Feld und messen dessen Veränderung durch die Feuchte im Material – ganz ohne das Holz zu beschädigen. Beide Verfahren benötigen eine korrekte Holzarteneinstellung, weil unterschiedliche Holzarten Strom verschieden gut leiten und sonst ungenaue Werte entstehen können. Seit Jahren ist die Firma Gann für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Holzfeuchtemessgeräten bekannt. Die Hydromette BL A plus der Firma Gann vereint nun die hochpräzise Widerstandsmessmethode mit der zerstörungsfreien kapazitiven Messmethode in einem kompakten Messgerät.
Welche Funktion hat ein Holzfeuchtemessgerät?
Ein Holzfeuchtemessgerät dient dazu, den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt von Holz zuverlässig zu bestimmen. Dieser Wert ist entscheidend, um beurteilen zu können, ob Brennholz sauber und emissionsarm verbrennt, ob Bauholz verarbeitungstauglich ist oder ob Möbelhölzer ausreichend trocken sind, um Risse oder Verformungen zu vermeiden. Das Gerät ermöglicht also eine sichere Einschätzung der Holzqualität vor und während der Bearbeitung und trägt dazu bei, Schäden, Energieverluste oder Fehlfunktionen im Kaminbetrieb zu verhindern. Beim Heizen ist die Kenntnis des Feuchtegehalts wichtig, da zu nasses Holz schlechter brennt und höhere Emissionen verursacht.
Wie benutzt man ein Holzfeuchtemessgerät?
Ein Holzfeuchtemessgerät wird verwendet, indem man zunächst die richtige Holzartengruppe am Gerät einstellt. Bei Vorhandensein einer Holztemperaturkompensation ist diese ebenso einzustellen. Die Messspitzen werden anschließend quer zur Faserrichtung in das Holz gedrückt. Bei der Feuchtemessung von Brennholz wird dies idealerweise frisch gespalten, um an den feuchteren Kernbereich zu gelangen. Da die Feuchtigkeit innerhalb eines Stückes Holz variieren kann, sind mehrere Messungen an verschiedenen Punkten sinnvoll, aus denen anschließend ein Durchschnittswert gebildet wird. Für die Nutzung als Brennholz sollte der Feuchtegehalt unter 20 Prozent liegen, optimal sind etwa 15 bis 18 Prozent Restfeuchte.
Wie wähle ich ein Holzfeuchtemessgerät aus?
Die Auswahl eines Holzfeuchtemessgeräts richtet sich vor allem nach dem Einsatzzweck und der benötigten Genauigkeit. Für Brennholz reicht meist ein einfaches Einstechgerät, das verlässlich anzeigt, ob der Wert unter der oft empfohlenen Marke von 20 Prozent liegt. Für den professionellen Einsatz im Holzbau oder Möbelbereich sind jedoch hochwertige Messgeräte mit passendem Zubehör notwendig. Daher enthält das Portfolio der Firma Gann vielfältiges Zubehör für jeden Einsatzzweck - von der Messung von Brennholz über die Ermittlung der Restfeuchte in Schnittholz mit einer Stärke ab 20 mm bis hin zur Messung von Balkenware mit einer Stärke von bis zu 180 mm. Wer hingegen empfindliche Oberflächen oder Furniere prüfen möchte, sollte ein kapazitives Messgerät wählen, das völlig zerstörungsfrei arbeitet. Wichtig sind außerdem Materialkennlinien für verschiedene Holzarten, ein ausreichend großer Messbereich, eine gute Auflösung sowie – bei anspruchsvolleren Anwendungen – eine Temperaturkompensation, da diese die Genauigkeit spürbar verbessert.
Welches Feuchtigkeitsmessgerät eignet sich für Brennholz?
Für Brennholz eignet sich besonders ein robustes Einstech-Holzfeuchtemessgerät. Idealerweise wird das Holz vor der Messung frisch gespalten, da dadurch die Feuchte direkt im Kern des Holzscheits ermittelt werden kann und damit die aussagekräftigsten Ergebnisse liefert. Die Messspitzen sollten dabei möglichst tief eindringen können, um die tatsächliche Restfeuchte zu erfassen, die für einen sauberen und effizienten Abbrand entscheidend ist. Ein gutes Gerät misst im Bereich zwischen zehn und fünfzig Prozent und bietet idealerweise eine Holzarten-Einstellung, damit unterschiedliche Hölzer korrekt bewertet werden. Modelle von Gann bieten eine besonders zuverlässige Messqualität und sind daher sowohl für private Kaminbesitzer als auch für professionelle Anwender empfehlenswert.















